Freitag, 21. Dezember 2012

Baumkuchen, Baby.


Es kommt nicht häufig vor, aber es kommt vor: Dass ich mich an ein Rezept halte. Originalgetreu. Dieses kommt von hier, wahlweise hier oder hier*. Orange, Marzipan, Biskuit. Hitze, Geduld, Schokolade.
Für liebe Menschen.

*Amazon Affiliate Link

Freitag, 30. November 2012

Original und Fälschung: Chokladflarn


Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich keine Spiegelreflexkamera habe. Ich habe auch keine Tageslichtlampe. Vielleicht fehlt mir der Schrank für 3746 verschiedene Teller, Tassen, Messer, Gläser, Gabeln, Servietten, Bretter, Chichi. Oder die Zeit – wahlweise Geduld – für sensationell-innovative Kreationen, herzerwärmende Geschichten und heimelige Szenerien.

Ich habe einen Herd und einen Ofen und das, was mein Kerl liebevoll „Knipse“ nennt. Ich habe hingekritzelte Rezepte und viel zu wenig Arbeitsfläche. Meine Küche ist zappenduster, mein Geschirr kommt von Oma und reicht manchmal kaum für zwei Personen.

Meine Erträge sehen also nicht so aus, sondern so. Meine Fotos warten nicht drauf, Zeitschriftenseiten zu zieren und meine Rezepte sind weitgehend originalgetreu kopiert.

Manchmal habe ich trotzdem Lust, das festzuhalten.

Dienstag, 13. November 2012

Butter bei die Fische: Brötchen ohne Kneten mit Pumpkin-Butter, Apfelbutter oder Maple-Almond-Butter

Dinge nicht zu mögen – oder wenigstens zu glauben, es nicht zu tun – hat einen entscheidenden Vorteil: Man kann genau diese Dinge wiederentdecken, und zwar mit Pauken und Trompeten.
Ich hab' das schon mit gekochten Möhren probiert. Mit Kokos. Und ganz neu: mit Mandeln, täterätä!

Wie viel lieber waren mir Walnüsse! Haselnüsse, meinetwegen auch Pistazien! Von Mandeln aber wollte ich partout nichts wissen. Allerhöchstens auf dem Weihnachtsmarkt, aber das gilt irgendwie nicht.

Seit neuestem trinke ich Mandeln – literweise. Ich schmiere sie mir fingerdick aufs Brot und seufze dann vor Glück. Ich brösele sie auf, in und unter Kuchen. Sogar Marzipan steigt stetig im Kurs.

Montag, 22. Oktober 2012

Schichtdienst: Schokoladentorte


Ich liebe das: Ein Anlass. Eine Idee. Recherche. Erwägungen. Verwerfungen. Ein Plan.
Präparation. Freude im Voraus. Viel.
Zutaten. Die Küche. Ein bisschen Zeit. Platz. Wiegen, sieben. Rühren, schlagen. Chaos. Sorgfalt. Siege in Etappen.
Das große Glück, wenn alles passt. Und schmeckt.
Ich liebe das.

Sonntag, 14. Oktober 2012

Monochrom: Gesprenkelter Kokos-Käsekuchen mit knuspriger Schokokruste


Ich hatte Befürchtungen. Das mit mir und der Kokosmilch... ist nicht so einfach. In meinem Essen brauche ich sie nicht – meistens. Manchmal hab' ich sie da unheimlich gern. Geraspelt liebe ich Kokos in Mamas Makronen (die bitte nie, nie, nie fehlen dürfen im Advent!). In Müslis und Kuchen und anderen Keksen verzichte dafür gerne, danke. Das heißt... oben auf dem Buttermilchkuchen der Schwester war Kokos neulich ziemlich prima.

So oder so: Die 300 restlichen Milliliter Biokokosmilch machten mich ein bisschen ratlos. Einfrieren? Man liest nicht nur Gutes davon. Im Kühlschrank parken und wie üblich vergessen und dann ein bisschen traurig sein um das schöne, aber inzwischen schlechte Zeug?
Die steinhart-gekühlte Schokonusscreme aus Eigenproduktion stand da ja auch noch rum... und wie wäre es, wenn...?

Dienstag, 2. Oktober 2012

Obst ist mein Gemüse: Pumpkin Pie


Von Obst im Essen mag man halten, was man will. Apfelrotkohl: keine Frage. Clementinenhähnchen von Papa – ja, doch, gut. Toast Hawaii: Och Kinners, wisster...
Und umgekehrt? Rockt Johannisbeeren-Tomatenmarmelade. Rote-Beetekuchen dagegen: Brr! Der Versuch mit Bohnen: auch kein wirklicher Knüller... – und Kürbis?
Ja... Kürbis... ist fast 'ne Melone (oder umgekehrt) und macht sich trotzdem prima im Topf.
Ach ja, und im Kuchen.

Dienstag, 18. September 2012

Hallo Herbst: Hokkaidosuppe mit Dill


Es ist sehr einfach. Es tut sehr gut. Gebt mir einen Hokkaido, einen Topf und ein halbes Stündchen. Ach ja: Ein ordentliches Büschel Dill. Ich bin dann glücklich.

Gerade darum mache ich mir gerade wieder Gedanken. Das Glück. Glücklichsein. Oder einfach nur: Zufriedenheit. Warum ich es in der Küche bin und nicht im Büro. Warum ich es bin, wenn ich Berge sehe und das Meer – und nicht vor flimmernden Bildschirmen
Warum ich trotzdem keinen Weg sehe, das zu ändern.
Hier ist das nicht anders: Weil ich nicht weiß wohin, bewege ich mich lieber gar nicht.
Ich warte. Darauf, dass es sich von selber tut. Weil das ein bisschen so wäre, wie diese Suppe zu kochen: So schön einfach. So schön gut.

Donnerstag, 2. August 2012

Learning the Blues: Blueberry Buckle


Ich hatte geglaubt, ich möge keine Blaubeeren. Weil Blaubeeren in Joghurts und Blaubeeren in Muffins gerne so unfreundlich aromatisiert daherkommen. Brr.
Eines besseren belehrte mich eine große grüne Kiste mit einer kleinen weißen Kiste d'rin. Blaubeeren. Dreihundert Gramm. Für die sich niemand verantwortlich fühlte. Hm.
Ich hatte Hunger. Es war nichts bessers da. Also... ganz vorsichtig. Eine... eine Handvoll... und keine Stunde später waren 300g Bioblaubeeren Geschichte.
In diesem kleinen Kuchen stecken 100. Also... Gramm. Alle anderen – in meinem Bauch.

Donnerstag, 12. Juli 2012

Ohne alles: Süßkartoffel-Curry-Bowl mit Spinat und Rosinen


„Ohne alles" gab es samstags Nudeln, wenn von Papas Tomatensauce nur noch rote Schlieren übrig waren und der feine Duft von Knofi und Hack. „Mit nichts?“ fragte er dann. Und wir sagten: „Ja, bitte einfach ohne alles.“
(Die Abendbrote, von denen wir nicht wussten, wonach sie schmecken sollten, belegte er uns dafür mit Weiß-ich-nicht...)

Dienstag, 5. Juni 2012

Dillicious: Pasta, Lachs, Zucchini, Orange-Kräuter-Senf.


Ich sage mal: Pasta und Lachs. Außerdem: Dill. Sowie: Senf, Öl, Orange.

Was 'n Essen! Und so schnell! Toll!
Gibt es wieder, garantiert!

Dienstag, 10. April 2012

Rot, gelb, grün: Breakfast Pizza mit Bacon und Ei


Trotz Eiern kein Ostergericht – aber Gründonnerstag auf dem Tisch.
Ein Frühstücksrezept, ausgewiesenermaßen – und trotzdem erst abends kredenzt.
Vielleicht befremdlich – so ohne Tomaten und dafür mit Eiern und der Käse unten statt oben und...

... LECKER! Unglaublich gut!
Das gibt es wieder – morgens und mittags und abends und nachts und...

Samstag, 7. April 2012

Simpel – und sehr, sehr lecker: Jam-Crumb-Cake


Freilich: Es gibt Gebäcke, die machen mehr her. Optisch, technisch – und so.
Und ganz bestimmt gibt es auch welche, die besser in die Jahreszeit passen - Rhabarber statt Hagebutten,  Zucker statt Zimt...
Tja.  
Was tun, wenn das Ganze trotzdem gottverdammt lecker ist...?
Eben! 

Mittwoch, 4. April 2012

Falling for Fladenbrot: Rieska aus Finnland


Ich glaube, der Beitrag lief damals in der Sesamstraße: Frauen mit Kopftüchern und weiten Röcken, die irgendwo tief in der Türkei plappernd im Kreis um eine Feuerstelle saßen. Ein dünnes Holz, eine große Schüssel Teig und schnelle, geschickte Griffe. Die bleichen Fladen, die im Feuer landeten, hatten bald große, herrlich gebräunte Blasen und ich mit meinen allenfalls fünf Jahren fand, dass das wirklich ganz köstlich aussah. Meinte, Rauch und Brot und Morgenland förmlich zu riechen – über tausende Kilometer hinweg, quer durch den Fernseher - bis ins heimische Wohnzimmer und mein zartes Näschen.
Fortan war ich besessen von der Vision des Fladenbrots: Meine Puppen bekamen Annäherungen in Form heimlich stibitzter und verkneteter Brotkrumen, auf meinen Buntstiftbildern hingen gelbe Kreise vor den Indianerzelten zum Trocknen in der Sonne.

Donnerstag, 29. März 2012

Versunken: Cranberry-Creme-Tarte mit Krokant und Zucker


Eigentlich macht es keinen Sinn: Die Sonne strahlt – und durch meinen Kopf ziehen die Gedanken in Wolken. Die Welt explodiert in grün und gelb und bunt und blau – und ich finde Dinge farblos und öde. Alles springt und singt und lacht und tanzt – und ich hätte nix gegen eine ordentliche Decke zum Kopf-d’runter-vergraben. Augen zu, Schädel aus – oh, Welt!

Nicht, dass mir das Strahlen und Bunte und lustige Lachen nicht gefiele – im Gegenteil! Ich bin sehr gern dabei und draußen und mittendrin. Bloß... wenn es dann Abend wird oder so bedeckt wie heute... tjaa...  –
Frühjahrsnachdenklichkeit – willkommen zurück!

Freitag, 16. März 2012

Für eine Schüssel voll Reis: Sushi Bowl & selbstgemachter Gari


Von Außen muss es so ausgesehen haben, als hätte ich mir die Finger verbrannt. Ich stand im Supermarkt vor den Regalen mit den außereuropäischen Ingredienzien und zuckte zurück.
Drei Euro schieß-mich-tot für ein kleines Beutelchen Sushi-Reis von 250 Gramm?! Ja... hackt's?
Und gleich daneben: Gari – in Gläschen, kaum größer als ein Hühnerei, zu sensationellen Preis von zwei Euro neunundneunzig.
Ich musste mich kurz bücken, um meine Augäpfel wieder einzusammeln.

Sonntag, 11. März 2012

Die Schlacht: Chocolate Swirl Brioche


Es war Liebe auf den ersten Blick. Ich sah diese Bilder und wusste: Wir würden uns wiedersehen. Bald.
Wir sahen uns, fast täglich: Ich las und schaute, schaute, las – und sorgte nebenbei für alles, was eine echte Zusammenkunft befördern würde: Eier und Salz, Butter, kein Schmalz, Milch und Mehl... es sollte wirklich an nichts fehlen.

Alle guten Dinge fanden sich dieser Tage also nebeneinander auf der Arbeitsfläche ein, in – ich bin mir sicher! – freudiger Erwartung dessen, was da kommen würde. Ich selbst band mir meine schönste einzige Schürze um, warf einen letzten Blick auf die liebevoll angepinnte Protokoll und brachte Schüssel Eins in Position.

Sonntag, 4. März 2012

Bananamania: Butterscotch Banana Bread


Vergesst, was ich über Bananen gesagt habe.
Denkt an das, was ich von Butter denke.
Zusammengenommen gibt das nämlich:

Montag, 27. Februar 2012

When shall we three meet again: Udon, selbstgemacht, Brühe & Rinderbällchen


Banana Yoshimoto ist schuld. Genauer: Banana Yoshimotos Kitchen*. In Kitchen schreibt Banana Yoshimoto nämlich von dicken Udon und feinen Soba, von dunklen Brühen und dampfenden Schüsseln und das alles so unheimlich köstlich, dass ich mit vierzehn einen Teil meines Herzens verlor (... uuuh!). An Udon und Brühen, Soba und alles, was entfernt an Teigwaren aus Asien erinnert.

Ich kaufte mir dereinst also ein Heftchen, das „Leckere Asiatische Nudelgerichte“* heißt – um daraus so gut wie nichts zu kochen. In unserem Städtchen gab es seinerzeit schließlich weder einen Asialaden noch in meiner Familie entsprechenden Enthusiasmus.

Ich zog aus und vergaß das Büchlein. Um zwei Umzüge und einige zusammenhanglose asiatische Geschmackserlebnisse später die unscheinbare Küche eines Vietnamesen kennen zu lernen: Nudelgerichte in dampfenden Schüssel ohne einen Hauch von Glutamat. Dafür mit einer Armada von Aromen, von denen ich noch nächtelang träumte.

BÄM – da war sie wieder, meine Nudelliebe aus Fernost! Bestärkt von den Bildern, die mein Kerl aus China mitbrachte, und befeuert von Visionen wie diesen.

Sonntag, 26. Februar 2012

Schlicht und ergreifend: Zitronenkuchen




Die Sonne scheint, es riecht nach Frühling.
Dieser Kuchen schmeckt nach Sommer – und Bottermelk-Zitrone.

Freitag, 24. Februar 2012

Thank God, it's Friday! – Baked Cinnamon Doughnuts


Schwarzer Freitag...? Kindergarten!
Wer auf sich hält, pflegt seine Freitage in Tiefnebligmittelgrau – und zwar mit Nass und Niesel und ordentlich Unschönigkeit.

Hilft ja nix – außer ein Paar fest zugekniffener Augen vielleicht, eine Strichliste für die restlichen Stunden bis 17 Uhr – und: etwas in der Schreibtischschublade.

Donnerstag, 23. Februar 2012

Mmmh... Milchreis! – the only-and-one


In manchen Dingen bin ich manisch.
Beispiel?
Klassische Musik: Erweckungserlebnis Orchester mit 15, jahrelang mindestens zwei Stunden am Tag gespielt. Beethoven, Brahms, die fette Sinfonik – stapelweise aus der Bücherei. Später Oper, Lieder, Kammermusik, studiert, organisiert, besprochen – und dann?
Aus und vorbei – über Nacht.

Gut – das ist jetzt vielleicht ein bisschen übertrieben, gute Musik fasziniert mich schließlich nach wie vor. Bloß täglich damit zu tun haben möcht’ ich nicht mehr (außer auf meinem Noten-Schnippel-Brettchen vielleicht).

Anderes Beispiel – Nahrungsmittel: Schoko-Doppelkekse mit Dinkel, Joghurt mit Körnern und Feigen und Pflaumen, Ofenpfannkuchen, Roastbeef, Birnen, Milchreis, Grießbrei, Pudding und Schokolade von Lindt – (wieder-)gefunden, gekauft, -kocht, -gessen – so ausdauernd lange, bis es wirklich überhaupt gar nicht mehr ging.

Dienstag, 21. Februar 2012

(T)olle Ka(ra)mellen: Schoko-Cookies mit Karamellkern


Lange war ich der Meinung, kein Karamell* zu mögen. Und: keinen Karneval. Was nicht heißt, dass es nicht Zeiten gegeben haben soll, in denen mich Karamell – vor allem in Kombination mit Straßenkarneval – in ungetrübtes Entzücken versetzen konnte.

Das waren Zeiten, in denen wir im Dunstkreis der entsprechenden Hochburgen zu Hause waren und einmal im Jahr an den Straßenrändern standen. Verpackt als Piratenprinzesinnenindianerzigeunerinnen – und bewaffnet mit vielen großen Beuteln.

Was mit dem Inhalt dieser Beutel passiert ist, weiß ich allerdings nicht mehr. Dass wir das alles tatsächlich alleine aufgegessen haben sollen, kann ich mir einfach nicht vorstellen...

Freitag, 17. Februar 2012

Tomatensauce, die.


„Kommt das dann auch in Deinen Fressblog...?“ fragte der Kerl, als die dampfende Schüssel nicht vor ihm auf dem Tisch landete, sondern unter der am Toaster installierten Beleuchtungskonstruktion. „Mmmh“, machte ich, den Blick fest auf's Display gerichtet - und drückte ab. Und nochmal. Und...

... hielt inne: Hatte mein Kerl da gerade – wohlverstecktes! – Interesse am heutigen Abendmahl geäußert? Und sei es aus schierer Hypoglykämie (Was ein Wort! Zu Deutsch sehr profan: Unterzuckerung)?! Ich warf einen vorsichtigen Blick über die Schulter.
Da saß er und schaute unschuldig. Mein mutiger Mann!
Zu diesem Zeitpunkt befand sich in der Schüssel nämlich vor allem eines: Todfeind Tomate!

Montag, 13. Februar 2012

Es schneit: Sonntagsbrötchen


„Mh! “ machte der Kerl, als er in sein Brötchen biss, dass es nur so knusperte.
„Mh! “ machte auch ich, als ich dem ersten Krumen nachschmeckte – und keine Hefe fand.

Hefe, finde ich, hat in Frühstücksbrötchen nichts zu suchen.
Hefe ist prima, so lange sie tut, was sie tut und Teige lüftet, Saaten stemmt und Krusten lupft. Schmecken muss ich das alles aber nicht.

Montag, 6. Februar 2012

Es gibt Bagel, Baby!


„Bagel“, erklärte mein Kerl, derweil er die Hälfte eines solchen großzügig butterte, „sind an sich schon ganz schön gut. Noch besser allerdings wären sie“, fuhr er fort, als er sein Werk betrachtete und entschied, dass eine Messerspitze mehr nicht schaden könne, „hätten sie nicht dieses unpraktische Loch.“

Ich hielt inne, das Messer auf halber Strecke zum Buttertopf. Was für ein Gedanke! Bagel ohne Loch! Wären das überhaupt noch Bagel? Oder nicht eher Brötchen, die wie Bagel schmecken, aber keine Brötchen... Bagel... – ich suchte mein Heil in der Butterdose und versprach, darüber nachzudenken.

Sonntag, 5. Februar 2012

Black is beautiful: Tourteau fromager


Kohlrabenschwarze Kruste und Sprünge in der Schüssel.
Man soll Glas nicht backen und Verbranntes nicht essen – jaja.

Man verpasst was.
Die Tourteau. Mit einem Klecks heißer Kirschen –
formidable!

Montag, 30. Januar 2012

Lecker Linsensuppe!


Nein, richtig glücklich wirkte er nicht, als er die getrockneten Tomaten auf dem Brett liegen sah und dazu meine entschlossene Miene. Mmmh, lecker – Tomaten...! versuchte er es noch, als ich das Messer auf selbige senkte.
Die schmeckt man hinterher gar nicht“, erklärte ich, derweil ich das Rot rezeptgemäß malträtierte. Dann kann man sie ja auch weglassen“, fand der Kerl, was wiederum ich geflissentlich überhörte.

Mein Kerl mag keine Tomaten (und keinen Rosenkohl und keine Zucchini und keine Auberginen, keinen Porree, keinen Brokkoli und vor allem: keine Pilze!). Ein Umstand, dem ich eine zeitlang in der Mahlzeitenplanung versuchte Rechnung zu tragen – und inzwischen relativ konsequent ignoriere.
Es wäre schließlich nicht so, dass er Tomaten (oder Porree oder Brokkoli) nicht äße – sofern entsprechend verpackt.